Difu-Berichte 2/2016 – Städtisches Erbe – Urban Heritage

Neue Ausgabe der Informationen zur modernen Stadtgeschichte

Der Schwerpunkt des aktuellen Hefts der Informationen zur modernen Stadtgeschichte, IMS, widmet sich dem Thema “Städtisches Erbe – Urban Heritage”. Das Herausgeberteam Heike Oevermann, Eszter Gantner und Sybille Frank (alle Berlin) hat Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen zu diesem Thema zusammengestellt. Eröffnet wird der Schwerpunkt nach einer Einleitung, die den Entstehungszusammenhang des Hefts umreißt, von Wolfgang Kaschuba, der aus ethnologischer Perspektive unter dem Titel “Erbschaft der Stadt. Topos und Mythos” den Prozess der “Verdenkmalung” der Stadt im 19. Jahrhundert kritisch diskutiert. Aus Sicht der Geschichtswissenschaft verweist Eszter Gantner auf das schwierige Verhältnis von Geschichte und “Erbe” sowie auf den Konstruktionscharakter von baulichem Erbe. Die Perspektive der Stadtarchäologie wird aufgerufen von Stefan Altekamp, der mit Beispielen aus den USA, Japan und China aktuelle Debatten der Stadtarchäologie und insbesondere die Auseinandersetzung um Erhalt der “Materie” oder “Rekonstruktion” präsentiert. Heike Oevermann erläutert in dem Beitrag “Historische Stadt versus Stadt ohne Erbe? Das städtische Erbe aus der Sicht der Architektur” Positionen der Architektur zu kontroversen Fragen des Umgangs mit historischem Erbe. Aus geographischer Perspektive thematisiert Dietrich Soyez in seinem Beitrag den Umgang mit Industriekultur am Beispiel der Autostadt Wolfsburg. Anja Saretzki schließlich erläutert unter dem Titel “Die vermarktete Stadt. Städtisches Kulturerbe aus marketingtheoretischer Sicht”, wie Kulturerbe im Sinne von städtischem Marketing eingesetzt und in Werbestrategien integriert wird. Sybille Frank rekonstruiert den disziplinären Diskurs über den Begriff “Heritage” und plädiert für eine kritisch-engagierte Auseinandersetzung mit “Heritage” als Thema der Soziologie. In der Leitrezension setzt sich Ayse Nur Erek mit dem von Sophia Labadi und William Logan herausgegebenen Sammelband “Urban heritage, development and sustainability: international frameworks, national and local governance” auseinander.

Das Foto zeigt den Checkpoint Charlie in Berlin im Jahr 2004.In der Rubrik “Forum” untersucht Kai Nowak den Zusammenhang von “Kino, Filmzensur und Regionalismus in der Weimarer Republik” und damit eine Epoche, in der gerade die städtische Ebene als Träger von Filmzensur besonders im Zentrum von Kulturdebatten stand. Passend zum Schwerpunkt-Thema rekonstruiert Andrea Perthen in “Der Kampf um die “richtige” Altstadt: Frankfurter Wiederaufbaudebatten und -praktiken seit 1945″ die Debatten über den Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt seit Kriegsende, die gegenwärtig in einer Rekonstruktion historischer Fachwerkhäuser münden.

Berlin: Checkpoint Charlie im Jahr 2004; Foto: Raimond Spekking, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

In der Rubrik “Berichte” wird über ein Werkstattgespräch zur DDR-Planungsgeschichte in Erkner, über die zweite Konferenz zur Baltischen Stadtgeschichte in Tallin, über eine Tagung zu Stadtvergleichen des “Urban Space Research Networks” sowie über den Wandel städtischer Automobilität und die epochenübergreifende Migrationsgeschichte in Städten berichtet. Eine Tagung der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission über “Krieg und Stadt im 20. Jahrhundert” wird ebenso dokumentiert, wie die Jahrestagung der britischen “Urban History Group”, die unter “Re-Evaluating the Place of the City in History” an die Anfänge der modernen britischen Stadtgeschichte unter H.J.Dyos erinnerte. Ein Nachruf auf die ehemalige Münsteraner Professorin Ruth Mohrmann würdigt die Verdienste dieser auch in der historischen Stadtforschung aktiven Volkskundlerin.

Weitere Informationen:

PD Dr. Christoph Bernhardt
E-Mail: Bernhardt@irs-net.de

Bestellung: siehe Bestellschein

Der originale Artikel kann unter dem folgenden Link gefunden werden:
http://www.difu.de/publikationen/difu-berichte-22016/staedtisches-erbe-urban-heritage.html

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Urban Heritage and Urban Images: Imagineering Urban Heritage” 29.10.2015 – 30.10.2015

DSCN5185Vom 29. Oktober bis zum 30. Oktober 2015 fand am Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt-Universität zu Berlin die von Eszter Gantner, Heike Oevermann und Sybille Frank organisierte Tagung „Urban Heritage und Urban Images: Imagineering Urban Heritage“ der Forschungsgruppe „Stadtforschung meets Heritage“ statt. Die im Rahmen des DFG-Forschungsprojektes „Vom Trauma zur Marke? Das Jüdische Berlin zwischen Erinnerungspolitik und urbanem Marketing“ stattfindende Tagung hatte zum Ziel, anhand vorgestellter Fallstudien die Wechselwirkung von Images, Geschichte und Architektur bzw. materiellen Heritage zu untersuchen. Die internationalen Teilnehmer_innen kamen dabei aus verschiedenen Disziplinen wie Architektur, Geschichte, Kunstgeschichte und Soziologie.

DSCN5163Im Rahmen der Tagung vorgestellten Fallstudien zeigten, wie unterschiedlich sich das Verhältnis von Image, Geschichte und Heritage ausgestaltet. Es wurde deutlich, wie stark die Konstruktion von Urban Images verbunden ist mit Selektions- und Aushandlungsprozessen darüber, welche Geschichtsfragmente bzw. welche Objekte als Urban Heritage inszeniert werden, und dass diese Verbindung nicht losgelöst von Fragen der Politik und Macht betrachtet werden könne. Andersherum zeigte sich wie die Produktion von Urban Images abhängig ist von spezifischen kulturellen Kontexten der jeweiligen Städte sowie deren baulicher Form.

Während die drei Keynotes der Tagung eher grundsätzliche und theoretische Aspekte des Heritage-Konzepts behandelten, wie das Verhältnis von tangible und intangible Heritage sowie die Bedeutung von Heritage als Mittel der Produktion kultureller Differenzen, verdeutlichten die vorgestellten Fallbeispiele die Vielfalt an verschiedenen Themen, Ansätzen und disziplinären Perspektiven, DSCN5167mit denen im Feld gearbeitet wird. An dieser Vielfalt zeigte sich aber auch, dass eine einheitliche theoretische Konzeption des Begriffs Urban Heritage zwischen den Disziplinen nicht besteht. Durch den mehrheitlichen Fokus der Diskussionen auf die empirischen Beispiele, konnte diese theoretische Debatte im Rahmen der Tagung nicht geführt werden. Die Frage, ob ein einheitliches Urban Heritag-Konzept bei der Vielzahl verschiedener disziplinärer Perspektiven überhaupt erstrebenwert ist, und wenn ja, wie dieses auszugestalten sei, bleibt somit eine offene und bietet somit Stoff für weitere Diskussionen.

DSCN5178Heike Oevermann (Berlin) fasste die Tagung abschließend zusammen. Als drei wichtige Themen der Tagung nannte sie das Verhältnis von Wandel und Erhaltung, die Rolle von Politik und Macht sowie den Punkt, dass die Bedeutung von Objekten und Praktiken kontingent und abhängig von Zeit sowie spezifischen historischen Kontexten sei. Als Ausblick bzw. offene Punkte thematisierte sie die Frage, warum die Konzepte von Urban Image und Urban Imagineering wichtig seien und auf welche sozialen Bedürfnisse diese hinweisen.

Der hier erschienende Beitrag ist eine Zusammenfassung des von Jona Schwerer (Institut für Soziologie, Technische Universität Berlin) verfassten Tagungsbericht, der am 11.01.2015 auf der Seite von H/Soz/Kult erschien. Den vollständigen Tagungsbericht von finden Sie unter dem folgenden Link: http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6317

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Tagungsübersicht

29.10.2015

Keynote: Wolfgang Kaschuba (Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin)

I. Panel: Politics and Heritage (Moderation: Max Welch Guerra (Bauhaus-Universität Weimar, Weimar))

Liliana Igua (Central European University, Budapest): Out of Socialism, Back to Europe: Heritage Policies and the Romanian Competition for the “European Capital of Culture 2021”

Ralph Richter (Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Erkner): The Industrial Past and the Industrial Heritage in City Images – A Comparison between Dortmund and Glasgow

Elena Barysheva (Russian State University of the Humanities, Moskau): Socio-Political Practices Reflected in the Russian Architectural Images

Olga S. Porshneva (Ural Federal University, Jekaterinburg): The Evolution of Ekaterinburg’s Image in Historical Dynamics from 18thto the Beginning of the 21st Century: Factors, Stages, Forms and Representations

Gruia Bădescu (University of Cambridge, Cambridge): (Re)Imaginering Cosmopolitan Heritage: Urban Reconfiguration in Post-War Sarajevo

 Keynote: Sharon Macdonald (Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin)

II. Panel: Heritage and Commemoration (Moderation: Sybille Frank (Technische Universität Berlin, Berlin))

Kinga Frojimovics/ Éva Kovács (Vienna Wiesenthal Institute for Holocaust Studies, Wien): Tracing the Holocaust in the Kaiserstadt

Lucila Mallart (Univeristy of Nottingham, Nottingham): Towards a Bourgeois Visual Environment: Barcelona in the Illustrated Press in the 1880s

III. Panel: Concepts and Placemaking (Moderation: Stefan Altekamp (Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin))

Tessa Hauswedell (University College London, London) The Image of the metropolis today… From European historical legacy to urban branding

Paulo Baptista (New University of Lisbon, Lissabon) Visual discourses in 1930:s Portuguese Estado Novo dictatorship: urban modernity as propaganda

Márkus Keller (Technische Universität Berlin, Berlin): Modern und Sozialistisch? Die Vermarktung der Obudaer Versuchswohnsiedlung in der Kádár-Ära Obuda

DSCN510630. Oktober 2015

Keynote: Michaela Marek (Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin)

IV. Panel: Using History (Moderation: Eszter Gantner (Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin)

Katarzyna Puzon (University College London, London): Imagineering Beirut’s modern heritage

Lucia Bordone (Swiss Federal Institute of Technology, Lausanne): Arrested Development: Imagineering Urban Heritage in the City of Rome

Anna Hitthaler (Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg): Fallstudie: Bozen/ Bolzano, Italien. Von einer italienischen Gegenstand zum multikulturellen Ideal

Juliane Tomann (Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jena): Imagebildung im Strukturwandel: Katowice erfindet sich neu

V. Panel: Sound, Light, Photography – Interaction between Media and Heritage (Moderation: Ayse N. Erek (Yeditepe University of Istanbul, Istanbul)

Čeněk Pýcha (Charles Universtiy, Prag): Das strahlende Erbe? Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten in der heutigen Stadt

Harald R. Stühlinger (ETH Zürich): Ein fotografischer Bildspeicher einer demolierten Stadtmauer. Das Oszillieren zwischen Aufbruchseuphorie und Alt-Wien-Nostalgie

Luísa Sol (University of Lisbon, Lissabon): The City in 80s Music Videos: Inhabiting the Imaginary Space(s) and City’s Representation(s)

Wrap up, summary and future prospects. (Moderation: Heike Oevermann (Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin))

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Attention! Workshop: Urban Heritage und Urban Images: Imagineering Urban Heritage

blog logoTomorrow begins our 2-day workshop
Urban Heritage und Urban Images: Imagineering Urban Heritage
at the Humboldt University Berlin.

Please note that there are some changes in our programme.
The programme with the modofications can be found under the following link:
Urban Imagineering Workshop Programm modifiziert

We apologize for any inconvenience and thank you for your understanding!

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Workshop: Urban Heritage und Urban Images: Imagineering Urban Heritage

Urban Heritage und Urban Images: Imagineering Urban Heritage
Humboldt University of Berlin, 29-30th October 2015

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In Cooperation with the Institute for Art – and Image history at the Humboldt University of Berlin

Images of cities have a long history and they are since long research object of the art history and related disciplines. However city images, produced due to economic purposes, are analysed only since short time, primarily in the social sciences. The production of city images is conceptualized as Urban Imagineering. This describes a differentiated field of discourses and practices in which above all agents from city branding and urban economy are involved, but also urban politics and architecture in order to generate specific pictures, narratives and symbols of urbanity. Nevertheless, these city branding and identity creating processes are continuously changing and at the same time influencing the self-image of the city: this happens in a matrix of urban images, history, economy and heritage.

In this context a special function comes up to the tangible heritage: Along various interests different components of the heritage are interpreted with the help of history anew.  They are overloaded with different symbols and narratives in order to acknowledge their uniqueness.

In these frames the workshop aims to ask for the interaction between image, history and architecture. The following questions are formulated:

  • Which interaction exists between the tangible heritage and the production of city images?
  • To what extend does history play a role in the process of transformation of heritage into images?

The workshop intends to introduce and analyze case studies from all over Europe. There are especially such cases studies required which discuss the following perspectives:

  • Outgoing from architecture, they focus on the interaction between image, history and materiality in urban space;
  • Outgoing from social practices, they analyse the constructed and projected images.

 

The whole programme of the workshop can be found under the following link:
Urban Imagineering Workshop Programm

Location: Institue for European Ethnology/Georg-Simmel Center for Metropolitan Studies, Humboldt University Berlin
Address: Mohrenstraße 40/41, 10117 Berlin, Germany

Registration is required!
If you would like to registrate, please send an email to urbanheritage@t-online.de
Thank you very much!

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Pubikation: Heritage as Common(s) – Common(s) as Heritage

Heritage as Common(s) – Common(s) as Heritage
Ed. Benesch, Hammami, Holmberg, Uzer
Curating the City Series, Gothenburg: Makadam Publishers

What happens if the notion of ”cultural heritage” is put in relation to ”commons”?
Making up variable social areas of sharing, the commons have throughout history been offering various kinds of alternatives to partition, separation, privatization and segregation. However, the commons have been negotiated, competed, challenged, and may therefore be one of the true treasures for heritagization: cultural heritage is one of few contemporary notions that may provoke and complicate current simplified and homogenized understandings of the past.

These issues, with a particular focus on space and place as social imaginary and as practice, were addressed in an experimental cross-faculty seminar series called
Heritage as common(s) – Common(s) as heritage
organized within the context of Curating the City /Critical Heritage Studies, University of Gothenburg. Renowned scholars from different disciplines and backgrounds – ranging from sociology, anthropology, planning and geography, to architecture, performing arts and conservation – were invited to present a paper and to suggest yet another person to do the same. The dialogue was followed by prepared comments and an open discussion with the audience. This volume is a collection of these contributions, and its thoughtful design aims to add yet another layer of the theme. This is also the first volume  in the publication series Curating the City.

ISSN 1101-3303
ISBN 978-91-7061-164-3

 

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University Academic Fellow in Critical Studies in Museums, Galleries and Heritage

University of Leeds
Critical Studies in Museums, Galleries and Heritage

Faculty: Performance, Visual Arts and Communications
School: Fine Art, History of Art and Cultural Studies
Strategic theme(s): Cultur, Cities and Sustainable Societies

The precepts of conventional western ideas of heritage are being questioned by the increasing challenges of globalisation and environmental issues while at the same time heritage and museums are being used as a resource for addressing these challenges.  With this appointment, the School of Fine Art, History of Art and Cultural Studies is looking to expand our research capacity to actively contribute to and engage our students in these debates, and harness the clear desire from funding councils and other agencies to invest in this type of work.

You will develop a research profile that will contribute to the University’s ambition to excel at REF2020, with a sustained record of internationally excellent, and some world-leading, publications and a strong record of presentations at international conferences.  Acting as catalyst for collaboration across the University, in particular via the strategic theme of ‘Culture’, in partnership with the Centre for Critical Studies in Museums, Galleries and Heritage, you will organise seminars, network nationally and internationally at conferences and build local collaborations.  You will also co-supervise PhD’s and work on and further develop the Masters in Art Gallery and Museum Studies and the Masters in Arts Management with Heritage Studies.  You would also be expected to submit grant applications for a personal fellowship, for example, an Arts and Humanities Research Council (AHRC) early-career Fellowship; Leverhulme Fellowship; Horizon 2020, and small individual or networking research grants as well as work with colleagues across the School to submit larger grants.

You will have significant proven research experience within the field of Critical Studies in Museums, Galleries and Heritage, the ability to teach at both Undergraduate and Postgraduate level, as well as a clear and compelling vision for personal academic development.

Enquiries can be made to Dr Abigail Harrison Moore,
email: a.l.moore@leeds.ac.uk,
tel: +44 (0)113 343 5281.

 

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Publikation: Planungsprozesse in der Stadt: die synchrone Diskursanalyse.

Planning processes in the city are often characterized by conflict, but also by providing different concerns and the development of alternative design options. The Publication by Harald A. Mieg and Heike Oevermann provides the appropriate tools not only to analyze and to understand these transformation processes but also to act effectively in this regulative. The book includes a case study, that illustrates theory and practice.

Planungsprozesse in der Stadt: die synchrone Diskursanalyse. Forschungsinstrument und Werkzeug für die planerische Praxis 

3638_Cover_Planungsprozesse_in_der_Stadt_rgb     Harald A. Mieg
                                                        Heike Oevermann

 

Planungsprozesse in der Stadt sind oftmals gekennzeichnet durch Konflikte, aber auch durch die Vermittlung unterschiedlicher Anliegen und die Entwicklung alternativer Gestaltungsoptionen.

In diesem Kontext wird es zunehmend wichtiger, Debatten und Entscheidungsprozesse zu verstehen. Hier setzt die synchrone Diskursanalyse an: Sie ist ein Instrument, um Konflikte und Vermittlungen über Ziele und Konzepte in Planungs- und Transformationsprozessen der Stadt systematisch zu erfassen.

Das Buch bietet Praktikern sowie für Studium und Forschung die geeigneten Werkzeuge, um Transformationsprozesse zu analysieren und zu verstehen sowie in diesen regulativ wirksam zu handeln. Ein Fallbeispiel (Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen) veranschaulicht Theorie und Praxis.

 

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